Der Floh

Der Floh - Was ist das für ein Tier und woran erkenne ich einen Floh? Und vorallem wie bekämpfe ich den Floh am effektivsten?

Flöhe sind klassische Insekten und gehören zu den Parasiten. Sie werden zwischen 1,5 – 4,5 Millimeter groß und sind daher für den Menschen nur sichtbar, wenn eine Vielzahl von Flöhe das Bett oder die Wohnung bevölkern oder wenn man genau weiß wonach man schauen muss. In Europa gibt es ungefähr 70 verschiedene Arten von Flöhen.

Flöhe können bis zu einem Meter weit springen und Ihr flacher Körper ermöglicht es Ihnen sich optimal im Fell Ihres Wirtes einzunisten und festzuhalten. Sie besitzen einen sehr harten Chitinpanzer, der kaum mit den Fingern zu zerdrücken ist. Daher sollte man auch nicht versuchen einen gefangenen Floh zu zerdrücken, sondern man sollte diesen immer versuchen zu ertränken. Einfach in ein Glas oder Behälter mit Wasser halten. Durch Ihre Borsten an den Hinterbeinen ist es schwierig Flöhe einfach aus den Haaren zu kämmen, weil Sie sich mit diesen hervorragend an Ihrem Wirt festhalten können. Das erklärt auch warum Hunde und Katze auch bei sorgfältigster Pflege inklusive dem Bürsten des Felles häufig an Flöhen Flohbissen leiden und am einfachsten und effektivsten mit Flohhalsbändern zu bekämpfen sind.

Nicht nur der Menschenfloh geht auch auf den Menschen über. Daher ist auch zum eigenen Schutz dazu geraten, seine Haustiere in der Umgebung frei von Flöhen zu halten!

 

Flöhe werden durch den Kohlenstoffdioxid im Atem, Bewegung und Wärme von Mensch und Tier angelockt. Nach einer guten Mahlzeit können Flöhe bis zu 2 Monate ohne Nahrung auskommen!

 

Es kann zwischen zwei verschiedenen Arten von Flöhen unterschieden werden. Dem Nestfloh und dem Pelzfloh! Nestflöhe kommen nur zum Trinken zu Ihrem Wirt und halten sich sonst immer in Ihrem Versteck nach bei dem Wirt auf. Im Bett, in Hundeschlafplätzen, Decken oder Sofas. Sie vertragen kein Licht und legen auch Ihre Eier in Ihre Verstecke. Der Menschenfloh ist ein klassischer Nestfloh.

 

Der Pelzfloh hingegen, der oft bei Ratten auftritt, ist ein typischer Mitreisender. So hält sich dieser dauerhaft bei seinem Wirt in Kleidung, Haaren oder halt im Pelz auf. Im Gegensatz zu dem Nestfloh verträgt er gut Licht und Temperaturschwankungen!

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